Positionen und Ressourcen

Die Akademie für Soziologie vertritt die Position der analytisch-empirischen Soziologie in wissenschaftspolitischen Debatten innerhalb des Fachs und gegenüber den Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Sie nimmt Stellung unter anderem zu Fragen der Forschungsmethodik und-praxis, zum Umgang mit Daten in den Sozialwissenschaften und zu Lehre und Studium und spricht Empfehlungen aus. Die Akademie für Soziologie unterstützt die analytisch-empirische Soziologie zudem durch Bereitstellung von für Forschung und Lehre hilfreichen Ressourcen.
Die Positionspapiere der Akademie für Soziologie finden sie hier in chronologischer Anordnung.

Richtlinien zur Nachnutzung von Forschungsdaten in den Sozialwissenschaften verabschiedet

Die Mitgliederversammlung der Akademie für Soziologie hat am 25.09.2019 in Konstanz ausgearbeitete “Richtlinien zum Umgang mit Forschungsdaten“ verabschiedet. Die Akademie vertritt die Position, dass in der Soziologie erhobene Forschungsdaten und die zugehörige Dokumentation grundsätzlich für Reproduktionen (und wenn möglich auch für Sekundärnutzung und Lehre) für die Fachöffentlichkeit bereitgestellt werden sollen. Das Positionspapier formuliert Richtlinien zur Archivierung und Nachnutzung von sozialwissenschaftlichen Forschungsdaten. Diese Richtlinien werden in den weiteren Diskussionsprozess innerhalb der Sozialwissenschaften eingebracht.

Hier finden Sie die Richtlinien auf Deutsch (25.09.2019) und eine revidierte Fassung (3.05.2020) auf Englisch.

Grundsätze der analytisch-empirischen Soziologie überarbeitet

Die Akademie für Soziologie hat auf ihrer Gründungsversammlung 2017 ein Papier zum Selbstverständnis der analytisch-empirischen Soziologie verabschiedet. Diese Grundsätze der Akademie für Soziologie wurden unter großer Beteiligung der Mitgliederschaft nun überarbeitet und auf der Mitgliederversammlung am 25.09.2019 in Konstanz beschlossen.
Sie finden die Grundsätze in der aktuellen Fassung hier. (20.10.2019)

Wissenschaftliche Daten sind kein Privateigentum einzelner Forschender, sondern ein kollektives Gut.

"Wissenschaftliche Daten sind kein Privateigentum einzelner Forschender, sondern ein kollektives Gut. Die Bereitstellung von Forschungsdaten zur Nachnutzung und Replikation muss auch in der Soziologie die Norm sein.“

Stellungnahme des Vorstands der Akademie für Soziologie zur Nachnutzung von Forschungsdaten (Januar 2019).
Sie finden die Stellungnahme auf Deutsch  und Englisch hier. (24.01.2019)